Bandenkrieg in Vertikow

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NEUERSCHEINUNG!

Frank Friedrichs:
„Bandenkrieg in Vertikow“

Ein rätselhafter Todesfall. Eine Geisterbeschwörung. Und jede Menge Sperrmüll.
„Bandenkrieg in Vertikow“ ist Peer Wesendonks vierter Fall.

312 Seiten, 7. August 2020
Taschenbuch
ISBN: 978-3-946937-23-4

Lieferzeit: 00 €

Artikelnummer: DF1123 Kategorien: , Schlagwörter: , , , , , , , , , , , ,

Peer Wesendonks vierter Fall führt ihn nach Rostock.
Oder besser: Er würde ihn nach Rostock führen, wenn es nicht in Vertikow jede Menge Ereignisse gäbe, um die Peer sich kümmern muss.
Zänkische Schwestern, durchwühlter Sperrmüll, Streit um die „Alte Eiche“, Geisterbeschwörungen … und als wäre das alles nicht genug, hat er seit Kurzem auch noch einen Halbtagsjob. Ganz schön viel um die Ohren, wenn man doch eigentlich nur aufklären will, wie der Mann der neuen Nachbarin tatsächlich ums Leben gekommen ist.

KLAPPENTEXT:

„Sie hat die Tat verdammt geschickt eingefädelt.
Und dass der Stümper Wesendonk keinen Hinweis findet, versteht sich ja von selbst.“

Ein rätselhafter Todesfall. Eine Geisterbeschwörung. Und jede Menge Sperrmüll. „Bandenkrieg in Vertikow“ ist Peer Wesendonks vierter Fall.

Autorin Jutta Abramczyk lebt erst ein paar Monate im beschaulichen Vertikow, als ein Gerücht laut wird: Sie soll schuld am Tod ihres Mannes sein. Verzweifelt wendet sie sich an Peer, den Ex-Organisten im Rollstuhl, der schon einige Fälle aufgeklärt hat.

Die Spur führt nach Rostock – doch wie soll Peer ermitteln? Seine neue Halbtagsstelle beim ortsansässigen Unternehmen lässt ihm keine Zeit, Hauptkommissar Drewermann legt ihm Steine in den Weg und im Dorf bricht Chaos aus: durchwühlte Sperrmüllberge, zänkische Schwestern, sogar ein Straßenkampf droht. Darf Peer Vertikow jetzt sich selbst überlassen?

Alte Bekannte, neue Bewohner, ein Treffen mit den „Toten von Vertikow“ – auch diesmal mischt Frank Friedrichs Spannung, Humor und Gefühl zu einem fesselnden Wohlfühlkrimi.

„Vertikow-Krimis lesen fühlt sich einfach wie nach Hause kommen an.“
(Sonja Mues, Bloggerin, dreamsbooksandfantasy.de)

Größe 19 × 12.5 cm
ISBN

978-3-946937-23-4

  1. Trimagie (verified owner)

    Wie ich zum Buch kam:
    Nachdem mich das erste Buch in dieser Reihe nach einem längeren Umschleichen vor längerer Zeit absolut von sich überzeugen konnte und ich seitdem auch die nachfolgenden Teile gelesen habe, ist der Kauf dieses Buches eher logische Konsequenz als große Überraschung gewesen. Es ist wie mit guten Freunden, man trifft sich viel zu selten, aber wenn dann fühlt es sich an, als sei das letzte Mal gerade erst gestern gewesen. Genauso wie das im Klappentext verwendete Zitat es beschreibt, fühlt es sich für mich auch an.

    Wie bereits die vorherigen Teile dieser Reihe befinden wir uns auch hier im erfundenen mecklenburgischen Dörfchen Vertikow, nicht allzu weit entfernt von Schwerin und Rostock. Das erlebbare Dorfleben in all seinen Facetten ist aber vermutlich für all jene überaus nachvollziehbar, die in einem ähnlich gearteten Umfeld wohnen: Höchst interessierte Nachbarn sorgen dafür, dass keinem im Dorf irgendetwas entgeht und vor allem nicht ihnen selbst. Die örtlichen Gegebenheiten sorgen übrigens auch all zu oft dafür, dass aus -normalerweise- kurzen schnellen Wegen eine tagefüllende Unternehmung wird. Einerseits ist das bei der eigenen Entfaltung und persönlichen Planung der eigenen privaten Lebensgestaltung manchmal wirklich hinderlich, andererseits ermittelt es sich natürlich viel leichter, wenn alle alles wissen- oder zumindest glauben zu wissen oder wissen zu glauben?
    Die charakteristischen Merkmale eines Dorfes sind außerdem nicht ganz unwesentlich für die Bewältigung des Alltags der Hauptfigur Peer Wesendonk. Denn auch wenn dieser sich inzwischen, innerhalb der vergangenen drei Bände dieser Reihe, an den Umstand im Rollstuhl zu sitzen gewöhnt hat, und es nicht mehr durchgängig vordergründig präsent ist, so bietet die Umgebung und auch die persönliche Entwicklung immer wieder Stolperfallen, aus denen es sich mit einem fahrenden Untersatz schwieriger befreien lässt, als wenn ein Fußgänger hinein geraten würde.

    Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle deutlich hervorheben, dass der Protagonist zwar im Rollstuhl sitzt, dies aber so natürlich in den Verlauf der gesamten Handlung eingebettet ist, dass es sich für mich falsch anfühlt es hervorzuheben und gerade deshalb möchte ich es aber gleichzeitig auch umso deutlicher betonen. Andere Bücher werden mit eben diesen Inhalten explizit beworben und manchmal wirkte es auf mich, als wenn derlei Dinge ausschließlich aus Gründen des Marketings oder weil es als unbedingt benötigten Inhalt angesehen wird, hinein geschrieben wurden. Nicht aber weil es authentisch und inhaltlich überzeugend und passend ist.
    Hier ist es eben genau das:
    Authentisch, überzeugend, eine Facette von vielen unterschiedlichen, die sich im Dorf findet, eine Besonderheit unter vielen, die sich hervor zu heben eigentlich falsch anfühlt und dennoch genau deshalb richtig ist- als Vorbild für literarische Inklusion.

    Neben der Hauptfigur gibt es natürlich auch noch einige andere Charaktere, die ebenfalls unterschiedlicher nicht sein könnten:
    Sascha, als Peer Wesendonks Frau arbeitet viel außerhäusig und ist der -manchmal- überfürsorgliche Gegenpart, aber die Geschehnisse geben ihr auch oft genug recht. Außerdem gefällt mir vor allem die zwischenmenschliche Entwicklung dieser beiden Charaktere sehr gut. Insbesondere auf die beschriebene Inklusion gibt es hier viele Szenen und Momente, die für Angehörige (vermutlich) fast ebenso schwer zu ertragen und mit ihnen um zu gehen sind, wie für denjenigen selbst. Wirkten die beiden im ersten Band noch eher unscheinbar und hintergründig, so entwickelt sich das Zusammenwirken bis hier hin zum vierten Band glaubwürdig weiter. Die zwischenmenschliche Entwicklung ist übrigens der einzige Grund warum man vielleicht nicht mit dem vierten sondern ersten Band anfangen sollte zu lesen. Ansonsten ist jeder Teil in sich geschlossen und einzeln lesbar.
    Auch die weiteren Dorfbewohner Vertikows fühlen sich für mich inzwischen an wie alte Bekannte, wenn sie im Geschehen auftreten. Wie ein Plaudern in der örtlichen Dorfkneipe, die sonntäglichen Gottesdienstbesuche, die rein zufälligen Treffen auf den alltäglichen Wegen durchs Dorf – aber Vertikow wäre nicht Vertikow, wenn es da nicht etwas gäbe, was die Idylle stören würde.

    Also kommt es wieder einmal ganz anders als am Anfang erwartet, im Verlauf spekuliert und dafür aber besser als erhofft.

    Fazit:
    Auch der vierte Besuch im mecklenburgischen Dorf Vertikow führt mich mit großer Wiedersehensfreude mit Peer Wesendonk zu unterschiedlichen alten Bekannten und neuen Begegnungen mit dem übernatürlichen siebten Sinn am Ende zur Erkenntnis, dass dieses Buch sowohl lebensnah wie auch -fern zugleich ist.

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