Die Elbenstifte

(2 Kundenrezensionen)

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NEUERSCHEINUNG!!!

Matthias Teut: „Die Elbenstifte“
Ein Einzelroman aus der Welt von Erellgorh

496 Seiten, März 2019
ISBN: 978-3-946937-03-6

Lieferzeit: 3-8 Tage

Artikelnummer: DF1103 Kategorien: , Schlagwörter: , , , , , ,

Entdecke die Welt von Erellgorh vor den Kriegen

»Wo ist die Essenz der Stifte? Was hast du getan?«
Das Licht der Laternen, Reflexe im Dolch –
und niemand, der Farim helfen konnte …

Zu einer Zeit, da das Misstrauen der Völker untereinander wächst, erhält ein Elb aus Erellgorh den Auftrag, eines der Heiligtümer seiner Bestimmung zuzuführen.

In Myxa soll Farim in die Fußstapfen seines Vaters treten, um das Handelskontor zu übernehmen. Doch viel lieber würde er Bilder malen. Der Elb Zhinlohr erkennt sein Talent und schenkt ihm Zeichenstifte, die alle Farben der Welt in sich tragen. Fortan kann Farim sich ein Leben ohne die Elbenstifte nicht mehr vorstellen und vernachlässigt die Arbeit im Kontor. Als sein Vater voller Zorn die Stifte zerbricht, flieht Farim aus Myxa.
Auf einem Elbenschiff erfährt er, was es mit den magischen Stiften wirklich auf sich hat – und setzt alles daran, neue zu erlangen. Eine abenteuerliche Reise voller tödlicher Gefahren nimmt ihren Lauf.

„Endlich zurück in dieser magischen Welt. Wunderbar erzählt und einfach nur spannend!“
(Cathrin Harms)

Gewicht520 g
Größe20.5 × 13.5 × 4 cm
ISBN

978-3-946937-03-6

  1. Hoppsi

    Die Geschichte „Elbenstifte“ spielt ebenfalls im Land Jukahbajahn welches einigen von euch aus der bereits veröffentlichten Erellgorh Trilogie bekannt sein dürfte. Auf der Innenseite des Buches befindet sich eine Chronologie welche den historischen Verlauf von Jukahbajahn wiedergibt. So kann der Leser die zeitlich Reihenfolge abschätzen wann die Erellgorh-Trilogie spielt und wo die Elbenstifte einzuordnen sind. So viel sei verraten, die Elbenstifte spielen vor den Ereignissen von Erellgorh. Die Gestaltung des Covers sowie der Umschläge ist auf hohem künstlerischem Niveau und passt perfekt zum aktuellen Abenteuer. Ich hätte mir weitere Zeichnung innerhalb des Buches gewünscht aber das ist sicherlich Geschmackssache. Dass die Karte von Jukahbajahn auf der letzten Umschlagseite noch einmal größer abgedruckt ist als in der Erellgorh-Triologie ist sehr praktisch. Somit ist diese besser erkennbar und der Weg von Farim kann sehr gut nachvollzogen werden.

    Den Leser erwartet eine geheimnisvolle und spannende Geschichte. Wir haben das Vergnügen den jungen Farim kennen zu lernen. Sohn eines Händlers, der stottert und einmal das Handelskontor seines Vaters übernehmen soll. Farim aber ist ganz anders und fühlt sich in der Welt des Handels nicht wohl. Er liebt das Zeichnen und nutzt jede Gelegenheit dazu. Durch einen Freund der zu den Elben gehört, erhält er ein magisches und sehr kostbares Geschenk die Elbenstifte. Mit diesen Stiften wird es ihm möglich auf eine besondere Art und Weise zu Zeichnen. Doch im Zorn werden diese von seinem Vater zerbrochen. Daraufhin begibt Farim sich auf eine Reise, deren Ausgang weder er noch wir Leser hätten erahnen können. Denn dort findet er nicht nur Magie, Abenteuer, Vergangenheit und Gegenwart, sondern am Ende auch zu sich selbst.

    Matthias Teut ist einer meiner liebsten Autoren. Mit den Elbenstiften schafft er es mit seiner malerischen Sprache von Anfang an zu begeistern. Aber nicht nur das. Mir hat besonders gut gefallen wie die Farben zum Einsatz gekommen sind. Mit ihnen kann Teut perfekt die Gefühle seiner Charaktere beschreiben. Außerdem war es ein Hochgefühl sich vorzustellen wie die Tiere und die Natur in Jukahbajahn aussehen. Bis ins kleineste Detail hat er an alles gedacht, so dass diese ohne Probleme vor dem inneren Auge lebendig werden. Besonders spannend fand ich den Schalensteller, ich hatte sehr viele Ideen um wen oder was es sich handeln könnte und wurde am Ende doch überrascht. Ein Buch das ich eigentlich nie weglegen konnte, aber es auf Grund von Verpflichtungen aus dem wirklichen Leben ab und zu aus der Hand legen musste. Aber selbst dann war die Geschichte immer in meinem Kopf, denn die Frage wie es weitergeht lies mich nie los.

    Wer Tolkiens Elben schätzt, wird Teut´s Schilderungen der Elben lieben.

  2. Trimagie

    Das Cover ist in unterschiedlichen Grüntönen gehalten und präsentiert mittig horizontal den Buchtitel, dessen spezielles „E“ eindeutig an die Zugehörigkeit zur in derselben Welt handelnden Erfolgstrilogie Erellgorh erinnert. Im oberen Teil des Covers ist eine düster anmutende Figur der Handlung abgebildet, im vorderen unteren Bereich finden sich unterschiedlich farbige Schreibgeräte, umringt mit einer Ranke. Insgesamt ist es ein eindeutiges Fantasycover, aber abgesehen von der deutlichen sichtbaren ähnlichen Schriftart vereint dieses Cover nichts mit denen der Trilogie. Letztere sind kunstvoll illustriert gestaltet und auf den ersten Blick gefällige ansprechende Kunstwerke. Bei diesem Buch hätte mich das Cover nicht zum näheren Hinschauen animiert, was schade gewesen wäre, denn der Inhalt ist ein ganz besonderer phantastischer.

    *

    Lektorat/Korrektorat:
    Insbesondere gegenüber Selfpublishern und Kleinverlagen bestehen große Vorbehalte hinsichtlich der enthaltenen Qualität. Bei diesem Buch handelt es sich um ein absolutes Vorzeigebeispiel, dass die Herkunft eines Buches egal ist. Die enthaltene Arbeit ist absolut perfekt und ohne (von mir gefundene) Fehler, weder Logik- noch Rechtschreibfehler sind mir hier begegnet.

    *

    Der Schreibstil des Autors war mir durch die bereits erwähnte Trilogie Erellgorh bekannt und demnach hatte ich hier vor dem Lesen gewisse Erwartungen. Die Trilogie wird durchweg abwechselnd aus drei Sichten erlebt, die ein größeres vielfältigeres Bild der unterschiedlichen Weltenbereiche erlauben. In „Die Elbenstifte“ gibt es keine Perspektivwechsel, die gesamte Geschichte handelt von Farim dem Sohn des Handelskontorinhabers. Während ich die Trilogie bereits gerne gelesen habe, ließ mich dieser Einzelband mit absoluter sprachloser Begeisterung und Faszination zurück.

    *

    Bereits der erste Eindruck der Geschichte, den ich auf der BuCon 2018 persönlich innerhalb einer Lesung erhaschen durfte, erzeugte in mir das Gefühl, dass es sich um eine besondere bewegende Geschichte handeln könnte – und ich wurde nicht enttäuscht.

    Auf den ersten Blick scheint es eine High Fantasy Geschichte zu sein, wie es sie sicher noch tausende weitere Male gibt- mit allem, was dazu gehört – eine große Heldenreise, Fantasyfiguren wie Elben und Drachen, unterschiedliche Völker und allerlei phantastischen erdachten Figuren, selbstverständlich inklusive einem *E*pischen Kampf.

    Nun aber was macht diese Geschichte so besonders, dass sie mich -als Leser der sich mit High Fantasy aufgrund der unzähligen zu merkenden neuen Namen und Wesen schwer tut- mit sprachloser Begeisterung zurück lässt?

    *

    Tja es ist einerseits eine High Fantasy Geschichte mit allen Elementen, die ein Genrekenner erwarten darf und andererseits ist sie noch so vieles mehr.

    Farim als Protagonist dieser Geschichte lernt mit mir als Leser gemeinsam in absolut verdaubarer Geschwindigkeit die Eigenheiten der Welt und Wesen kennen, sodass ich keinerlei Schwierigkeiten hatte mir Namen und Zuordnungen zu merken, auch die einzelnen Szenen waren direkt vorstellbar und manchmal sogar so detailliert, dass ich meinte bestimmte Gerüche selbst zu riechen oder die Sonnenstrahlen auf meiner Haut zu spüren.

    Abgesehen von der bereits aus dem Klappentext ersichtlichen Handlung und der Vorliebe Farims zur künstlerischen Gestaltung im Gegensatz zum für ihn vorgezeichneten vernünftigen Lebensweg, hält Farim eine besondere Einschränkung davon ab den Erwartungen anderer gerecht zu werden. Diese Einschränkung, die ich aus Spoilergründen hier nicht näher erkläre, ist es, die dieses Buch zu einem absoluten Highlight für mich macht. Natürlich nicht die Einschränkung an sich, aber das Leid, die Emotionen und die unsagbar tiefgründige Entwicklung und damit auch -ein wenig- die Heilung Farims sind authentisch nachvollziehbar geschrieben und brachten mich mehrere Male zum Weinen. Das ist tatsächlich etwas, was mir nicht allzu oft beim Lesen passiert. Aber innerhalb von Farims Geschichte hatte ich mehrfach das Gefühl, der Autor hätte mir direkt in die Seele geschaut und es auf Papier gebannt. Farims Erfahrungen sind auch meine, Farims Geschichte auch meine- auch wenn ich vermutlich niemals so gut werde zeichnen können, aber ich habe auch keine Elbenstifte.

    Fazit:
    Eine Geschichte über die schwere Entscheidung zwischen Vernunft und Herz, Freundschaft und vermeintlicher Liebe, zusammenschweißenden Ähnlichkeiten und unverhoffter Hilfe, die weit über eine standardisierte High Fantasy Handlung hinaus mit besonderen Wesen, der bekannten Erellgorh Welt und einem authentischen menschlich bewegenden Protagonisten punktet.

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